4K Smart TV Box: Mini M8S II Hands-On

Mit der Mini M8S II Smart-TV-Box kann man einen beliebigen Fernseher mit HDMI-Anschluss um ein Kodi-Media-Center erweitern. Die aktuelle Generation ist dabei mit 4K-fähig.

Mini M8S II 4K Smart TV Box
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Mini M8S II 4K Smart TV Box
Das Format der Mini M8S Smart-TV-Box entspricht dabei grob dem Amazon Fire TV: etwas über einen Zentimeter hoch, flach und schwarz. In Sachen Anschlüsse gibt es das übliche: zweimal USB, einmal Ethernet mit 100 Mbit/s sowie ein HDMI 2.0b. Nicht unterstützt wird HDR.

Features:

  • Amlogic S905X Quadcore-Prozessor mit 2 GHz
  • Penta-Core ARM Mali-450 Grafik-Einheit
  • 64bit Android 6.0
  • 2GB DDR3 + 8GB eMMC Flash Memory mit mircoSD-Card-Slot
  • 2.4GHz WiFi (IEEE 802.11b / g / n)
  • H.265 HEVC Support
  • Optischer SPDIF-Ausgang

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Apple iPhone 7: ohne Klinkenanschluss, dafür IP67-Zertifiziert

Apple hat am gestrigen 07. September das iPhone 7 vorgestellt – mit einigen Neuerungen, darunter der Wegfall der 3,5mm-Klinkenbuchse.

iPhone 7 mit besserem Display

Wie bisher gibt es auch weiterhin zwei Varianten: das iPhone 7 sowie das iPhone 7 Plus. Die wesentlichen Neuerungen betreffen beide Varianten: der Homebutton ist nun kein mechanisches Element mehr, sondern der Klick wird mittels „Taptic Engine“ wie bei neueren Apple-Touchpads simuliert. Und: der 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und andere Audiogeräte ist weggefallen. Apple selbst bezeichnet diesen Schritt als „mutig“, das bisherige Feedback im Netz ist eher negativ.

Immerhin: Apple legt einen Adapter Lightning-zu-Klinke bei, mit dem wie bisher gängige Kopfhörer verwendet werden können. Leider ist es mit dem aktuellen Adapter nicht möglich, gleichzeitig Musik zu hören und das iPhone 7 zu laden. Gerade bei Verwendung als Navigationsgerät im Auto oder als Musikplayer an einer Anlage kann dies kritisch werden, was auch die Kunden so sehen.
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Congstar LTE: 20 GB „Flatrate“ für zuhause

Lange Zeit war LTE bei Congstar nicht zu bekommen, jetzt tut sich zumindest bei einem Tarif etwas in diese Richtung: Congstar Homespot bietet 20 GB im Monat – mit Einschränkungen.

Congstar LogoBeim Tarif „Homespot“ handelt es sich um einen reinen Datentarif, der über das LTE-Netz der Telekom 20 Mbit/s im Downstream bieten wird. Anders als bei den bisherigen Sprachtarifen von Congstar, die LTE nur inoffiziell ermöglichen, scheint LTE direkt Bestandteil des neuen Angebots zu sein.

Wesentliche Einschränkung: die Nutzung ist nur in einem festgelegten Bereich möglich. Ein Wechsel dieses Bereichs wird möglich sein, dafür jedoch gut 20,- EURO kosten. Zudem gibt es Meldungen, nach denen die Nutzung ausschließlich im LTE-Netz möglich ist – UMTS und EDGE-Verbindungen werden wohl nicht unterstützt, die offizielle Pressemitteilung geht darauf jedoch nicht weiter ein. Einschränkungen bei der Nutzung gibt es – abgesehen von nur 20 GB Volumen – nicht: VoIP und Instant Messaging ist anders als in anderen Tarifen explizit erlaubt.

Spannend bleibt, ob Congstar jetzt irgendwann noch grünes Licht bekommt, auch in den restlichen Tarifen offiziell das LTE-Netz der Telekom anbieten zu dürfen. Bei Verträgen, in denen es funktioniert, ist die LTE-Leistung trotz der Drosselung auf 7,2 Mbit/s sehr angenehm, da gerade auch die Latenzen deutlich geringer ausfallen. Mit 20 MBit/s ist bei ausreichendem Empfang sicherlich ein angenehmes Benutzen des Internets möglich.

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Moto G: CyanogenMod 13.0 bringt Android 6.0.1

Wer noch ein Motorola Moto G der ersten Generation von 2013 verwendet, kann jetzt mit CyanogenMod 13 auf Android 6.0.1 upgraden.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld - auch 2016 noch!
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Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Verwendet man bereits CyanogenMod 12.x, wird das Update auf die neue Version direkt über die OTA-Update-Funktion eingespielt. Nachteil: sind die Google Play Services installiert müssen diese ebenfalls auf den neuen, mit Android 6.0.x kompatiblen Stand gebracht werden. Dies geht zwar einfach über das Angebot von Opengapps.org, man muss jedoch darauf achten, dass man nur die „micro“ oder „nano“-Version herunterlädt – für die größeren Pakete kann es nötig sein, die Systempartition zu vergrößern, was mit einem kompletten Datenverlust einher geht.

Ist die neue Version jedoch installiert, läuft sie wirklich auch auf dem etwas älteren Gerät noch angenehm flüssig:

Android 6.0.x ist zwar nicht die aktuelle Android-Version. Diese wird erst mit CyanogenMod 14.x Einzug halten, und es ist bisher nicht bekannt, ob diese Version auch für das Moto G der ersten Generation erscheinen wird. Auf jeden Fall ist es gut, dass das Moto G auch weiterhin – zumindest über den Umweg über CyanogenMod – mit aktuellen Android-Versionen versorgt wird.

Motorola – oder mittlerweile Lenovo – liefert dagegen keine Updates auf aktuelle Android-Versionen für das ehemals günstige Moto G, welches vor allem durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufgefallen ist. Durch den Support vom CyanogenMod-Team bekommt das nicht mehr so taufrische Motorola Moto G der ersten Generation ein deutlich längeres Leben eingehaucht.

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Schadsoftware „Pegasus“: Apple reagiert mit iOS 9.3.5

In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass eine Software namens „Pegasus“ unter Ausnutzung verschiedener Schwachstellen die Kontrolle über ein iPhone bis inkl. iOS 9.3.4 übernehmen konnte. Apple reagiert mit iOS 9.3.5

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„Pegasus“ hat potentiell alle nicht aktualisierten iOS-Geräte gefährdet: durch einen einfachen Klick auf einen Link kam die Software auf das Gerät, danach wurde ein „Jailbreak“ ohne das Wissen des Users durchgeführt. Danach war es der Software möglich, verschiedene Funktionen des iPhones zu steuern, auf Kontakte zuzugreifen, Daten auszulesen (wie E-Mails, Passwörter, Chat-Verläufe o.ä.). Die Schadsoftware setzte dabei auf einen Zero-Day-Exploit, der von Apple innerhalb von zwei Wochen gefixt wurde. Entdeckt wurde sie von der Sicherheitsfirma „Lookout“ und des Citizen Labs der Universität von Toronto. Gefährdet sind alle iOS-Versionen ab 7.0, die vor drei Jahren erschienen ist.

Nutzern von betroffenen Apple-Geräten ist nur zu raten, das aktuelle Update baldmöglichst zu installieren. Apple verteilt das rund 38 Megabyte große Update über iTunes oder über die Update-Funktion des Geräts selbst.

Trotz dieser gravierenden Sicherheitslücke kann ein iPhone immer noch als relativ sicher gelten – 100 % Sicherheit ist natürlich nie gewährleistet in einem vernetzten System, Apple hat aber relativ schnell reagiert und die aufgedeckte Lücke gefunden. Auch Android-Geräte können unter ähnlichen und vor allem bisher unentdeckten Sicherheitslücken leiden. Gerade der größere Marktanteil macht das Android-System eigentlich noch interessanter für die Entwicklung solcher Zero-Day-Exploits.

Weitere Informationen zu „Pegasus“ und iOS:

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Telekom-Nutzer zum Passwort-Wechsel aufgefordert

Im Darknet geistern anscheinend funktionierende Zugangsdaten von Telekom-Kunden umher. Kunden ruft der Bonner Konzern auf, ihre Passwörter zu ändern, verneint aber einen Server-Hack.

Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Der Seitens der Telekom vermutete Ursprung der Daten sind Phishing-Angriffe – ein Angriff auf die Server soll nicht stattgefunden haben. In den Darknet-Daten sollen laut der Mitteilung der Telekom auch die Zugangsdaten zu Konten bei anderen Unternehmen gehandelt werden. Welche dies sind lässt die Telekom offen – hat jedoch Anzeige erstattet und die zuständigen Behörden informiert.

Anhand von 90 Datensätzen hat die Telekom überprüft, dass die Zugangsdaten echt sind. Wie dies von statt ging wurde nicht erklärt, vielleicht handelt es sich dabei um Daten von Telekom-Mitarbeitern, die ihre Daten für eine entsprechende Überprüfung zur Verfügung gestellt haben. Eine andere Möglichkeit wäre der Abgleich von Hashes, diese können auch ohne Kenntnis des korrekten Passwortes abgeglichen werden.
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BayernWLAN: 20.000 WLAN-Hotspots entstehen mit Vodafone

Das BayernWLAN, in dem 20.000 Wifi-Access-Points im ganzen Bundesland verfügbar gemacht werden sollen, wird mit Hilfe von Vodafone weiter ausgebaut.

BayernWLAN mit 20.000 Hotspots bis 2020
BayernWLAN mit 20.000 Hotspots bis 2020

In Bayern sollen bis 2020 WLAN-Hotspots an Hochschulen, Tourismuszielen und Behörden entstehen – insgesamt 20.000 Stück. Dies gab der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) bekannt. Die Hotspots, die zum Teil bereits installiert sind und genutzt werden können, werden in Zusammenarbeit mit Vodafone realisiert. Hier kommt die bei Vodafone seit der Übernahme von Kabel Deutschland vorhandene Netzwerk-Struktur zum Tragen, die sich natürlich auch für diesen Zweck gut einsetzen lässt.
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Bundestag ermöglicht freie WLANs ohne Störerhaftung

Der Bundestag hat heute eine Novelle des Telemediengesetzes beschlossen, mit der die „Störerhaftung“ für private, freie WLANs abgeschafft werden soll.

Bald mehr Wifi-Hotspots in Deutschland?
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Bald mehr Wifi-Hotspots in Deutschland?
Die Änderung im Original kann man hier nachlesen – die Regierungsparteien feiern diesen Beschluss als großen Fortschritt in Sachen WLAN-Nutzung in Deutschland. Anders als bisher sollen Vergehen die über ein öffentlich zur Verfügung gestelltes WLAN begangen werden, nicht mehr dem Anschluss-Inhaber angelastet werden. Damit gilt das sogenannte „Provider-Privileg“ auch für private Nutzer.

Die Opposition sowie verschiedene Netzaktivisten sind skeptisch, ob die Änderung am Telemediengesetz den gewünschten Effekt hat: der bekundete Wille zur Vermeidung von Abmahnungen ist nicht im Gesetz selbst verankert, sondern nur in der dazu gehörenden Begründung. Diese ist für Richter jedoch – im Gegensatz zum eigentlichen Gesetz – nicht bindend.
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Congstar: kein „All Inclusive“-Roaming absehbar

Waren Fyve und Congstar vor einigen Jahren spannende Alternativen in den Netzen von Vodafone und Telekom. Ohne aktuelle Optionen werden diese Anbieter jedoch zunehmend unattraktiver.

Mit Congstar LTE in Italien nutzen
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Mit Congstar LTE in Italien nutzen
War es zumindest bei Congstar eine zeitlang möglich, in Postpaid-Tarifen LTE zu nutzen, bot der im Vodafone-Netz arbeitende Anbieter Fyve diese Möglichkeit nie. Auch andere Prepaid-Anbieter, die nicht direkt den Marken der großen Netzbetreiber können derzeit noch kein LTE anbieten, obwohl es mittlerweile eine Vielzahl an Endgeräten gibt, selbst für unter 100,- EURO gibt es zum Beispiel Geräte wie das Lumia 550.

Ebenfalls nicht verfügbar – und auch nicht absehbar – ist die Unterstützung von verschiedenen Komfort-Features wie Visual Voicemail bei Congstar oder den neu eingefügten „All Inclusive“-Optionen, die sowohl bei den Magenta-5.0-Tarifen der Telekom als auch beim Vodafone Callya Smartphone Special Prepaid-Tarif die Nutzung der gebuchten Einheiten auch im EU-Ausland erlaubt. Congstar hat hier auch auf Nachfrage hin keine Pläne bzw. Informationen, ob diese Möglichkeit ebenfalls eingeführt wird:
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Günstiger LTE-Einstieg: Microsoft Lumia 550

Wer auf der Suche nach einem günstigen LTE-Smartphone ist, sollte sich das Microsoft Lumia 550 genauer anschauen. Der Einstieg in die Windows 10 Mobile-Welt bietet für unter 90,- EURO alles Wichtige.

Microsoft Lumia 550
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Microsoft Lumia 550
Die meisten Einstiegshandys arbeiten mit Android – Apple ist klar im Hochpreissegment zu sehen, Microsoft bietet hier eine spannende Alternative mit einem Betriebssystem, welches ein deutlich anderes Bedienkonzept bietet: Microsoft setzt auf Kacheln, die mit Windows 8 auf dem Desktop eingeführt wurden (und dort zum Glück nur noch im Startmenü überlebt haben). Die Idee hinter den Kacheln: sie können auch direkt Informationen anzeigen, z.B. die zuletzt aufgerufenen Fotos oder Benachrichtigungen über neue E-Mails, Tweets etc. Damit können die Kacheln (oder „Tiles“) deutlich mehr als die App-Icons unter iOS oder Android, die nur die Anzahl der Benachrichtigungen anzeigen, aber keine wirklich Dynamik bieten.
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Congstar zu Telekom – warum ich gewechselt bin

Lange Jahre war ich mit Congstar als Mobilfunk-Anbieter zufrieden, auch wenn LTE bei Congstar nie offiziell zu haben war. Mit den aktuellen Magenta-5.0-Tarifen plus 10,-€ Vorteil hat mich die Telekom jedoch bekommen.

Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation
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Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation (Bild: Telekom)
Bisher war der 9-Cent-Tarif von Congstar (mit LTE) ideal für mich: rund 17,- EURO im Monat waren mit 1 GB Datenvolumen (zu 12,95 EURO) fällig – dazu kamen noch jeweils einige Einheiten Telefonie und SMS. Vorweg: Preislich bekommt man man selbst mit den günstigsten Telekom-Tarif nicht an Congstar heran, regulär werden 34,95 EURO/Monat fällig. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 24 Monaten, hier hat die Telekom sich noch nicht bewegt.

Vorteile Telekom vs. Congstar

Sowohl der Telekom MagentaMobil S als auch der Congstar 9-Cent-Tarif verwenden das wirklich gute Telekom Netz. Dennoch gibt es bei der Telekom noch einige Features mehr, wobei jeder für sich selbst entscheiden muss, welche Funktionen benötigt werden und ob sie den Aufpreis wert sind:

  • LTE mit 150 Mbit/s
  • Allnet-Flat für Telefonie und SMS
  • Visual Voicemail (mit iPhone)
  • Hotspot-Flat für Telekom-Wifi-Hotspots

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