Normalerweise freut sich eine Messe über Besucherzahlen, bei der Gamecom 2011 in Köln scheint das anderes gewesen zu sein: am gestrigen Samstag wurden die Tageskassen geschlossen und zeitweise sogar ein Einlass-Stopp verhängt. Eine Chance hatten dann nur noch die Besucher, die bereits vorher eine Karte gekauft hatte, und auch die mussten mehrstündige Wartezeiten in Kauf nehmen.
Der Ansturm auf das Gelände selbst war jedoch nicht das einzige Problem: auch beim Probespielen musste man Gedult mitbringen, bis zu fünf Stunden konnte es schon dauern, bis man für 10 Minuten Spiele wie Battlefield 3 ausprobieren konnte. Daraus ergeben sich zwei Fragen: wer tut sich das freiwillig an? Und warum werden von den Organisatoren nicht mehr Stationen aufgestellt, an denen das Spiel ausprobiert werden kann? Die Marktforscher werden ja wissen, was die Titel sind, die die Leute interessieren.
So musste man sich mit Sitzmöglichkeiten und kühlen Getränken in den Schlangen behelfen – nicht unbedingt das, wofür man zu einer Messe geht. Hoffentlich (für die Fans, die jedes Jahr zur Gamescom pilgern) wird es 2012 besser organisiert.
Eine etwas überraschende Mitteilung hat Google heute gemacht: man beabsichtigt, die Mobilfunksparte von Motorola zu kaufen. Der Kaufpreis soll 12,5 Milliarden US-Dollar betragen, der Deal soll – sofern die zuständigen Behörden zustimmen – bis zum Ende des Jahres abgewickelt werden. Google verspricht sich davon natürlich in erster Linie eine bessere Position bei den Patenstreitigkeiten um Android, kann aber so auch selbst eigene Handys herstellen.
Wie Golem berichtet hat Google die fünf größten Hersteller von Android-Geräten vorab informiert – diese sollen den Deal positiv aufgenommen haben, denn in der Praxis kommt kein Mitbewerber dazu. Bis Google tatsächlich ein wirklich komplett selbst entwickeltes Handy auf den Markt bringen dürfte die zweite Jahreshälfte 2012 erreicht sein. Trotzdem ist es gut, dass nun ein weiterer Player auf dem Mobilfunktmarkt auftritt, der sowohl Hardware als auch Software wirklich aus einer Hand anbieten kann. Ansonsten kann dies nur Apple sowie Microsoft/Nokia.
Es bleibt also spannend, wie sich der Handy/Smartphone-Markt weiter entwickelt – als nächstes wird Apple erst einmal sein iPhone 5 vorstellen, bevor dann die Windows Phones von Nokia auf den Markt kommen.
Dieser Blog wird nicht mehr nur über Android-Themen berichten, sondern allgemein über Internet-Themen und was sonst noch passiert. Dementsprechend habe ich den Blog unter der Domain meines Nicknames “kadder” umgezogen. Die Themenauswahl wird damit breiter, außerdem wird in den nächsten Tagen auch die Optik angepasst – der alte Header ist jetzt natürlich nicht mehr passend und wird ausgetauscht. Weiterhin freue ich mich natürlich über jeden Leser hier auf meiner bescheidenen Inseln im großen Web
Google hat Android 3.2 für Tablets freigegeben, die wichtigste Neuerung: besserer Support für Android-Apps, die nicht an die großen Displays der Tablets angepasst sind sowie Unterstützung für Tablets mit 7-Zoll-Display. Außerdem werden nun ARM-CPUs von Qualcomm unterstützt, sodass die Bandbreite der verfügbaren Geräte steigen dürfte – bisher konnten nur Nvidias Tegra-2-SoC mit Android 3.x kombiniert werden.
Das Update wird jetzt nach und nach von den Tablet-Herstellern verteilt.
Endkunden kennen das Problem, dass die Hersteller etwas “mühsam” sind, was Updates für Android-Smartphones angeht. Nun hat mit Cincinnati Bell ein Provider einen ungewöhnlichen Weg gewählt und selbst ein Update für das Motorola XT720 herausgebracht – inklusive Anleitung, wie die Sperren des Herstellers zu umgehen sind. Möglich ist dies, da Android Open-Source ist und jeder ambitionierte Entwickler in der Lage ist, das System anzupassen.
Für die Kunden ist es natürlich von Vorteil (auch wenn nur auf Android 2.2 geupdatet wird), für Motorola ist es blamabel: den Job, der vom Hersteller hätte erledigt werden sollen, wurde vom Netzbetreiber übernommen. Dieser übernimmt auch die Garantie für Geräte, die mit dem alternativen Update versehen wurden. Wenn dieser Ansatz Schule macht, geraten die Smartphone-Hersteller vielleicht unter Druck und bequemen sich, auch regelmäßiger Updates für “ältere” Geräte zu bringen.
Wie Acer in einer Facebook-Meldung geschrieben hat, ist die UMTS-Version des Acer Iconia A500, dass 501, auf dem Weg in den Handel – per Schiff. Die Preise für das A501 beginnen bei recht günstigen 470,-€ für das 16GB mit UMTS – beim Hauptkonkurrenten Apple gibt es dafür nur die WiFi-Version des iPad 2.
Acer bietet damit eines der günstigsten Android-3.x-Tablets mit Nvidia-Tegra-2-Chip. Die Ausstattung kann sich mit den Geräten von Samsung und Motorola messen: 1.024 MB Arbeitsspeicher, 2x 1 GHz Takt, 1280×800 Pixel Auflösung sowie Android ohne zusätzliche Oberflächen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Schiff mit den Tablets den deutschen Markt sicher erreicht.
Was für Android-Nutzer schon lange selbstverständlich ist, ist auf “iDevices” nur mit einem Jailbreak möglich. Zum Beispiel können nur so Apps aus alternativen Quellen installiert werden. Nachdem bisher nur ältere Apple-Geräte in diesen Genuss gekommen sind, geht es nun auch für das aktuell iPad 2.
Der Jailbreak und die Installation ist wirklich sehr einfach gehalten: jailbreakme.com aufrufen, auf “Install” klicken und kurz abwarten. Danach ist sowohl der Jailbreak installiert als auch Cydia. Bei dieser Lösung handelt es sich um einen sogenannten untethered-Jailbreak, welcher auch nach einem Neustart des Geräts erhalten bleibt. Vorraussetzung ist iOS 4.3.3.
Entfernt werden kann der Jailbreak mit der Wiederherstellung über iTunes. Man möge mir den “Blick über den Tellerand” verzeihen
Eigentlich sollte das Galaxy Tab 8.9 als kleine Version des Galaxy Tab 10.1 bereits im Juli auf den Markt kommen. Dann gab es das Gerücht, dass Samsung Aufgrund von Problemen bei der Verfügbarkeit der Displays zwei Versionen des Galaxy Tab 8.9 auf den Markt bringen würde. Und nun die Verschiebung des Android 3.1 auf Mitte August.
Immerhin soll die größere 10.1-Version wie geplant auf den Markt kommen, o2 will das Tablet noch in dieser Woche ins Programm aufnehmen. Ob das tatsächlich klappt ist ebenfalls noch offen.
Nach einem kurzen Ausflug auf regulären Webspace bei hosteurope.de bin ich wieder zurück auf einen (v)Server bei www.de-punkt.de. Dabei kann ich meinen gewohnten “lighty” benutzen, und die Einstellung selbst wählen – es ist einfach ein besseres Gefühl, wenn man weiß, dass man alles selbst machen kann. Und es flutscht
Anfang Juli soll das Samsung Galaxy Tab 10.1 in de Handel kommen, und auch ab Anfang Juli soll es auch bei o2 verfügbar sein. Der Listenpreis des Tablets mit Android 3.1 und einer von Samsung angepasste Oberfläche wird mit 630,-€ angegeben, zu welchem Preis o2 das Tablet verkauft ist noch offen. Der Verkauf wird wahrscheinlich über o2 MyHandy abgewickelt, sodass ein Ratenkauf möglich sein wird .
Das Samsung Galaxy Tab 10.1 gilt als eines der aussichtsreichsten Kandidaten, wenn es darum geht, das iPad 2 anzugreifen. Dazu muss neben einem interessanten Produkt aber auch noch die Lieferbarkeit passen und Apps sowie Software-Update verfügbar sein – bei Tablets ist noch nicht klar, ob es deutlich besser klappt als bei Smartphones.