Bisher gab es für das iPhone 4S sowie das iPad 2 mit iOS 5 bzw. 5.0.1 keinen untethered Jailbreak, nach einem Neustart des Geräts musste der Jailbreak jedes mal erneut durchgeführt werden. Nun gibt es mit Absinthe ein entsprechendes Tool (Meldung auf PCGames.de), welches den Jailbreak unter MacOS durchführt. Eine Integration in das bekannte redsn0w-Tool ist geplant, ebenso eine Windows und Linux Version.
Unterstützt wird der Jailbreak des iPhone 4S mit iOS 5.0 (Build 9A334) sowie iOS 5.0.1 (Build 9A405 bzw. 9A406) sowie des iPad 2 mit iOS 5.0.1 (Build 9A405). Die Anwendung ist denkbar einfach: Absinthe herunterladen (entweder von Greenpois0n oder pod2g), mit angeschlossenem iPhone bzw. iPad starten und den entsprechenden Button drücken. Sollte etwas nicht auf anhieb klappen das Gerät neustarten und noch einmal probieren – natürlich gibt es bei Jailbreaks, die so nicht vom Hersteller vorgesehen sind, immer ein Risiko, dass das Gerät dabei beschädigt wird oder nicht mehr wie gewünscht funktioniert.
Nachdem ich vor ca. zwei Wochen vom iPhone 4 auf ein Galaxy Nexus mit Android ICS 4.0.2 umgestiegen bin (mit allem drum und dran, das iPhone lag zuhause mit leerem Akku und ohne SIM-Karte) und mich Anfangs auch ganz gut damit anfreunden konnte, hat ein Vergessen des Ladekabels in der Firma zu einem bösen Rückfall geführt. Denn nun kam das iPhone 4 wieder zum Zuge und ich muss sagen: obwohl Android das offenere Systeme ist und das Galaxy Nexus sicherlich ein sehr gutes Gerät ist, bleibt für mich der Formfaktor des iPhone 4 doch angenehmer.
Außerdem: bei meinem persönlichen Nutzungsverhalten bin ich nicht darauf angewiesen, eine vielzahl von Apps installieren zu können. Sowohl unter iOS als auch unter Android benutze ich nur einen Bruchteil der Möglichkeiten. Ich werde das Samsung Galaxy Nexus nun verkaufen und weiß wenigstens für mich, dass ich ohne Angst haben zu müssen, etwas zu verpassen, bei meinem iPhone 4 bleiben. Und vielleicht kommt ja irgendwann doch das iPhone 5, welches dann ein würdiger Nachfolger des iPhone 4 sein könnte (mit mehr Änderungen als nur besseren Antennen und Siri
)
Android auf x86-Prozessoren war bisher ein Nischenprodukt, nun soll sich dies ändern: Intel zeigt auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas ein Smartphone, welches mit einem Atom-Z2460-Prozessor Android ausführt. Das Smartphone-Betriebssystem wurde dafür auf die x86-Architektur portiert, kann aber dennoch ARM-Anwendungen ausführen – wie dies genau realisiert ist ließ Intel bisher offen, zum Einsatz kommt eine CPU mit dem Codenamen “Medfield“.
Laut einem ersten Hands-On-Bericht auf Golem.de läuft das System verhältnismäßig flüssig: die CPU läuft mit 1,6 GHz; Statt eines Dual-Core-Designs setzt Intel auf einen Single-Core-Atom mit Hyperthreading, sodass das Betriebssystem von zwei Kernen ausgeht. Intel hat die Optimierung von Mitarbeitern seines Windows-Teams durchführen lassen, die Erfahrung mit der Optimierung für x86 haben. Dadurch soll es bereits jetzt eine sehr angenehme Ausführungsgeschwindigkeit geben, zudem hat Intel die Stromverbrauchsproblematik in den Griff bekommen: die Akkulaufzeiten sollen im Bereich anderer, ähnlich schneller Smartphones liegen. Ein interessantes Feature: Intel untersützt auch die eigene Technik Wireless Display, womit drahtlos Full-HD-Videos auf entsprechende Geräte übertragen werden können. Diese Funktion konnte Intel zwar noch nicht präsentieren, aber es ist auf jeden Fall eine Funktion, die Intels Smartphones von anderen Android-Smartphones unterscheiden.
Erste Geräte sollen von Lenovo (das K800) und Motorola kommen. Das erstgenannte soll dabei nur in China auf den Markt kommen, zum Motorola-Gerät gibt es bisher noch keine näheren Informationen. Alles in allem ist es aber positiv, wenn es zu ARM noch einen weiteren Mitbewerber gibt.
Eigentlich sollte sich dieser Blogeintrag schon um Navigation drehen. Nur: die passende Halterung fehlt noch, da zu weit im Wagen inneren hat das GPS-Empfang schlicht nicht mehr ausreicht. Also: eine passende Halterung muss her. Da sie auch zusammen mit einer Schutzhülle funktionieren soll, muss eine variable Lösung her und keine feste – die Original-Samsung-Halterung kommt also nicht in Frage.
Bleiben zwei Halterung, die z.B. bei Amazon angeboten werden: Halterung 1 bzw. Halterung 2, die sich im Wesentlichen durch die Halterung selbst unterscheiden. Ich habe mich für Variante 1 entschieden, da diese bei meiner etwas flacheren Frontscheibe (Golf V) zumindest beim iPhone 4 (dort habe ich eine ähnliche Halterung) besser passt. Ansonsten wird der Abstand von Fahrer zu Handy zu groß. Sobald die Halterung also geliefert worden ist, gibt es dann mehr zum Thema Navigation mit dem Samsung Galaxy Nexus (i9250).
Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Samsung Galaxy Nexus (i9250) bzw. Android 4.0.x (“Ice Cream Sandwich”) gibt es im entsprechenden Blog-Posting.
Ich muss zugeben: bisher hat mich Android immer ein klein wenig abgeschreckt. Zu geringe App-Auswahl, kein einheitliches Bedieninterface und eine grausame Update-Politik. Dann ist mir ein verhältnismäßig günstiges Samsung Galaxy Nexus in die Finger gefallen, sodass ich Android (jetzt 4.0.2) eine Chance geben will. Zu meinem Smartphone-Hintergrund: bisher war ich iOS-User. Eingestiegen mit einem iPhone 3G, dann das 3GS übersprungen und aktuell mit einem iPhone 4 unterwegs. Davor jahrelang Nokia-Smartphones, angefangen beim Nokia 6600 bis hin zum E90 Communicator. Nun also das Galaxy Nexus. Mehr…
o² bietet es für 629,-€, beim Media Markt gibt es das Samsung Galaxy Nexus mit Android 4.0 für 529,- Euro. Damit ist Media Markt nur wenig teurer als Preisvergleichs-Angebote, die aktuell bei 523,-€ plus Versand beginnen. Laut verschiedener Berichte im Internet haben die verschiedenen Media-Markt-Filialen auch entsprechende Geräte vorrätig, sodass man direkt eines der High-End-Samsung-Smartphones mitnehmen kann. Das Galaxy Nexus wird auch im aktuellen Katalog beworben.
Wie sich das Gerät tatsächlich bei den Verkaufszahlen schlägt und wie es gegen das iPhone 4S besteht wird sich im Weihnachtsgeschäft entschieden – Samsung bietet mit dem Galaxy Nexus die “pure” Android-4.0-Erfahrung, bei den Updates (was immer noch ein Problem bei Android-Geräten ist) wird es auch bevorzugt behandelt werden. Die technischen Daten sollten ja bekannt sein, wirklich neu ist die Auslösung für Android-Smartphones, die 1.280 x 720 Pixel beträgt. Angetrieben wird das Samsung-Flaggschiff von einem SoC, der mit 1,2 GHz getaktet ist und über zwei CPU-Kerne verfügt. Ihm zur Seite stehen 1.024 MB RAM, was auch für intensiveres Multitasking reichen sollte.
Für das Nexus S, welches ebenfalls von Samsung gebaut wird, gibt es derweil ein sicheres Update auf Android 4.0 – Google-Mitarbeiter bekommen laut PCGames.de schon das entsprechende Update, nach dieser internen Beta soll es für alle Nutzer bereitgestellt werden. Wann die anderen Hersteller ihre Geräte updaten ist noch offen.
Eine etwas überraschende Mitteilung hat Google heute gemacht: man beabsichtigt, die Mobilfunksparte von Motorola zu kaufen. Der Kaufpreis soll 12,5 Milliarden US-Dollar betragen, der Deal soll – sofern die zuständigen Behörden zustimmen – bis zum Ende des Jahres abgewickelt werden. Google verspricht sich davon natürlich in erster Linie eine bessere Position bei den Patenstreitigkeiten um Android, kann aber so auch selbst eigene Handys herstellen.
Wie Golem berichtet hat Google die fünf größten Hersteller von Android-Geräten vorab informiert – diese sollen den Deal positiv aufgenommen haben, denn in der Praxis kommt kein Mitbewerber dazu. Bis Google tatsächlich ein wirklich komplett selbst entwickeltes Handy auf den Markt bringen dürfte die zweite Jahreshälfte 2012 erreicht sein. Trotzdem ist es gut, dass nun ein weiterer Player auf dem Mobilfunktmarkt auftritt, der sowohl Hardware als auch Software wirklich aus einer Hand anbieten kann. Ansonsten kann dies nur Apple sowie Microsoft/Nokia.
Es bleibt also spannend, wie sich der Handy/Smartphone-Markt weiter entwickelt – als nächstes wird Apple erst einmal sein iPhone 5 vorstellen, bevor dann die Windows Phones von Nokia auf den Markt kommen.
Endkunden kennen das Problem, dass die Hersteller etwas “mühsam” sind, was Updates für Android-Smartphones angeht. Nun hat mit Cincinnati Bell ein Provider einen ungewöhnlichen Weg gewählt und selbst ein Update für das Motorola XT720 herausgebracht – inklusive Anleitung, wie die Sperren des Herstellers zu umgehen sind. Möglich ist dies, da Android Open-Source ist und jeder ambitionierte Entwickler in der Lage ist, das System anzupassen.
Für die Kunden ist es natürlich von Vorteil (auch wenn nur auf Android 2.2 geupdatet wird), für Motorola ist es blamabel: den Job, der vom Hersteller hätte erledigt werden sollen, wurde vom Netzbetreiber übernommen. Dieser übernimmt auch die Garantie für Geräte, die mit dem alternativen Update versehen wurden. Wenn dieser Ansatz Schule macht, geraten die Smartphone-Hersteller vielleicht unter Druck und bequemen sich, auch regelmäßiger Updates für “ältere” Geräte zu bringen.
Um auf einer Zugreise von Nürnberg nach Berlin nicht ohne Internet dazustehen, aber trotzdem nicht dem ganzen ICE-Wagen WiFi bereitzustellen (bei der normalen Tethering-Option wird ja ein Wlan erstellt) habe ich mich nach günstigen Varianten umgeschaut, mit denen USB-Tethering unter MacOS X möglich ist. Die Variante mit dem Android SDK und Azilink war mir etwas zu kompliziert, sodass als App-Alternative “EasyTether” herhalten musste.
Dabei gibt es nur wenig zu beachten: zuerst den Treiber herunterladen (funktioniert auch mit Windows und Ubuntu Linux) und die App auf dem Handy (in meinem Fall ein ZTE Blade) installieren. Außerdem muss auf dem Android-Handy noch unter “Einstellungen” -> “Anwendungen” -> “Entwicklung” das “USB-Debugging” aktiviert werden. Ist dann der Treiber unter Mac OS X installiert, sollte automatisch eine neue Netzwerkschnittstelle gefunden werden. Diese kann dazu verwendet werden, um über das Handy ins Internet zu gehen – was bei mir zuhause super funktioniert hat (ein Test “On-the-Road” steht aber noch aus).
Von EasyTether gibt es zwei Varianten: eine kostenpflichtige und eine kostenlose Lite-Version. Der Unterschied: in der Lite-Version werden UDP-Verbindungen sowie HTTPS nach einer gewissen Zeit blockiert – in der Bezahl-Version gibt es diese Einschränkung nicht. Zum normalen Surfen reicht aber auch die kostenlose Version.
Beim HTC Desire gibt es derzeit Verwirrung darum, ob das Gerät Android 2.3 “Gingerbread” bekommt oder auf Android 2.2 hängen bleibt. Hieß es gestern, dass der Speicher nicht ausreichen würde, um Android 2.3 mit HTC Sense zu installieren, gab es heute eine gegenteilige Meldung. Offen bleibt aber, wann das Update kommt, ursprünglich von HTC angesagt war Ende Juni, was nur noch wenige Tage Zeit wären – gebrandete Geräte erhalten ihre Updates in der Regel noch später.
Ursprung für die Verwirrung so ein Mißverständnis zwischen Entwicklungsabteilung und Pressestelle gewesen sein – trotzdem hat es der Community einen Schrecken eingejagt, gibt es doch immer wieder Hersteller, die ihre nicht besonders alten Geräte nicht mehr mit neuen Android-Versionen versorgen. Auch die von HTC versprochene Öffnung des Bootloaders, mit der Community-Version wie CyanogenMod installiert werden können, ist noch nicht umgesetzt – vielleicht wird dies mit dem kommenden Update mit erledigt.