Nachdem das ZTE Blade/San Francisco angekommen ist (zugegeben ein gebrauchtes Gerät, aber mit OLED sind eigentlich keine neuen mehr zu bekommen) sollte es eigentlich daran gehen, mal zu schauen, wie gut das über Vodafone abgewickelte mobile Internet-Angebot von Fyve funktioniert. Bisheriges Ergebnis nach zwei Tagen: gar nicht. Am Samstag hatte ich für ca. 45min in der Nürnberger Innenstadt eine funktionierende Datenverbindung, aktuell kommt wieder keine Verbindung zu stande.
Damit scheine ich nicht alleine zu sein, auf der Facebook-Seite von Fyve und im Telefon-Treff.de-Forum gibt es verschiedene Berichte, die von Problemen mit der Datenverbindung bei Fyve zeugen. Es bleibt zu hoffen, dass Fyve bzw. Vodafone die Probleme schnell in den Griff bekommt und vor allem den Zeitraum der Datenpakete um die Zeit des Ausfalls verlängert. Das wäre das mindeste.
Der o2o mit Kostenairbag ist zwar schon ein günstiger Tarif, aber nachdem ich kaum telefoniere/simse dachte ich mir: probier doch mal mit Fyve einen Discounter im Vodafone-Netz aus – laut eigener Aussage dem besten Datennetz in Deutschland – und schau, ob man für 15,-€/Monat für 1 GB tatsächlich die versprochene 7,2 Mbit/s HSDPA-Leistung bekommt.
Grundlegend hat die Bestellung schon einmal problemlos geklappt. Leider bietet das “Vielsurfer Paket” nur UMTS-Geschwindigkeit, und das “Upgrade” auf die Surflat XL zieht sich leider hin – trotz vorhandenem Guthaben. Zudem: an meinem Standort gibt es kein Edge – ohne UMTS kaum zu gebrauchen.
Ich werde Fyve die nächsten Tage parallel benutzen (mit einem ZTE Blade) und dann entscheiden, ob ich meine o2-Nummer portiere (dann auf eine neue Fyve-Karte). Mehr Info zu Fyve: www.fyve.de – Fyve ist echtes Prepaid und wird direkt von Vodafone betrieben – als Netzbetreiber wird mir auf zwei Geräten auch Vodafone angezeigt.
Hat jemand hier sonst Erfahrungen mit Fyve? Meine Erfahrung gehen weiter in Teil 2: kein Internet.
Google schränkt den Filmverleih auf Android-Geräten nicht nur regional ein, sondern schließt auch Geräte aus, die gerootet wurden. “Failed to fetch license for [movie title] (error 49)” lautet laut Winfuture.de die Fehlermeldung, die Nutzer mit gerooteten Geräten zu sehen bekommen, wenn sie mit einem entsprechenden Gerät versuchen, einen Film zu leihen.
Google rechtfertigt diese Maßnahme damit, dass der Kopierschutz nicht gewährleistet sei, wenn die Nutzer vollen Zugriff auf ihr Gerät haben. Google möchte hier anscheinend potentiellen Problemen mit den Rechteinhabern vermeiden – die Filmindustrie wäre sicher nicht begeistert, wenn die geliehenen Filme länger auf den Geräten bleiben oder sogar in Umlauf kommen. Ob Google bei dieser Politik bleibt, wenn mehr und mehr User entsprechende Support-Anfragen stellen, ist natürlich offen. Vielleicht spendiert Google der Einschränkung wenigstens eine eindeutige Fehlermeldung.
Samsung hat die Preise für das Samsung Galaxy Tab 10.1 und das Galaxy Tab 8.9 genannt: 630,-€ für das größere Modell und 600,-€ für das kleinere Modell werden in Deutschland fällig, wenn sie ende Juni (10.1) bzw. im Juli (8.9) auf den Markt kommen werden. Beiden Tablets gemein ist die UMTS-Unterstützung, WLAN sowie 16 GB Speicher – ob eine Version mit mehr Speicher oder ohne UMTS geplant ist, ist bisher nicht bekannt.
Damit gibt es dann in Sommer schon einmal drei Tablets mit Android 3.0 Honeycomb auf dem deutschen Markt: das Motorola Xoom, das Acer Iconia A500/A501 sowie eben das Galaxy Tab in zwei Ausführungen. Bleibt abzuwarten, ob durch den Wettbewerb die Straßenpreise sinken und Apple so unter Druck gerät. Bisher kann nur Apple das iPad 2 in nennenswerten Stückzahlen absetzen, aber vielleicht ändert sich das im Laufe des Jahres. Ebenfalls spannend: werden die Hersteller dann gleich auf die dann aktuelle Android-3.1-Version setzen oder gibt es ein Debakel wie bei den Handys.
Sowohl das Motorola Xoom als auch das Acer Iconia Tab A500 sind seit Ende April lieferbar. Beide Tablets bieten 10,1″-Display, Nvidias Tegra-2-SoC und sind mit 32 GB Speicher ausgestattet. Allerdings gibt es nur das Xoom auch in einer UMTS-Variante, Acer versucht es dagegen über einen “günstigen” Preis, der unter dem des iPad 2 WiFi 32 GB liegt. Letzteres kostet aktuell 565,-€ – Acer verlangt 499,-€ für die gleiche Speicherkapazität.
Damit scheint es endlich – gut ein Jahr nach der Vorstellung des iPad – vorran zu gehen, was die Android-Konkurrenz angeht. Es wird auch Zeit, will man Apple noch irgendwie abfangen auf dem Weg, weiter Marktanteile im Tablet-Markt zu erobern. Allerdings fehlen dafür auf der Android-Plattform noch die entsprechenden Apps – diese werden hoffentlich bald dazu kommen.