Das Xperia Play soll sowohl Android-Smartphone als auch mobile Spielekonsole sein. Deswegen hat es Sony mit dem Label “Playstation certified” ausgestattet. Anders als sonst bei Handys mit Spieleunterstützung gibt es komplette Eingabegeräte, die unter dem Display ausgezogen werden. Die Spieleplattformen, die das Xperia Play unterstützt, ist im wesentlichen Android, wobei es auch spezielle an die Steuerung angepasste Android-Spiele gibt. Anders als es vielleicht zu erwarten wäre laufen Spiele für die erste Playstation Portable nur, wenn sie für die Steuerung des Xperia Play angepasst wurden. Das ist längt noch nicht für alle Titel der Fall, immerhin funktionieren die bisher portierten Spiele wohl recht gut.
Die Golem.de-Redaktion hat einen Test des Xperia Play verfasst und diesen auch mit einem Video untermauert:
Ob das Gerät sich tatsächlich als mobiles Gaming-Device wird durchsetzen können hängt im Wesentlichen von der Verbreitung ab – ein einzelnes Modell dürfte es hier schwer haben, andere Entwickler dafür zu begeistern.
Anscheinend verzögert sich die Masse der Android 3.0 Tablets weiter. Während das Motorola Xoom im April beider Telekom startet (und auch dort preislich nicht mit dem iPad konkurrieren kann) verzögern sich die Alternativen aus dem Android-Lager anscheinend weiter. Das jedenfalls berichtet Digitimes (und auch die Regale bei den Händlern zeigen ein entsprechendes Bild). Demnach sollen verschiedene Faktoren die Markteinführung verzögern: Android 3.0 sei noch zu instabil, die Verkaufszahlen des Xoom seien zu schlecht, die Verfügbarkeit von Teilen durch die Japan-Katastrophe sei ebenfalls schlecht und die Marke “Android” lade nicht zum Kauf ein.
Klingt alles ein wenig dubios. Meine Vermutung: die Tablet-Hersteller jenseits von Apple haben Probleme mit der Preisgestaltung, nachdem sich kein Hersteller hat durchringen können, entsprechende Komponenten in der Masse zu kaufen, wie es Apple getan hat. Dadurch ist der Apfel-Konzern nun in der sehr entspannten Lage, selbst die Preissteigerungen durch das Erdbeben in Japan aus eigener Kasse ausgleichen zu können. Auch wenn es nicht passend ist in einem Android-Blog: derzeit führt kein Weg an Apple vorbei, wenn es um Tablets gibt.