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Archiv für Oktober, 2010

Google stellt nächste Android-Version “Gingerbread” fertig

24. Oktober 2010 Keine Kommentare

Google hat anscheinend die nächste Android-Version fertiggestellt, Codename “Gingerbread” (Lebkuchen). Passend dazu wurde vor der Google-Zentrale ein riesiges Lebkuchen-Männchen aufgestellt. Gingerbread wird entweder als Android 2.3 oder Android 3.0 auf die Geräte kommen – hoffentlich schneller als Android 2.2, aber bisher gibt es noch keine Wortmeldungen der Handyhersteller, was das neue Betriebssystem angeht.

Über die Funktionen, die mit Gingerbread kommen werden, ist noch wenig bekannt: WebM-Videos sollen unterstützt werden, die Einbindung beliebter Social-Networks wie Facebook soll besser werden, außerdem soll die Spieleunterstützung verbessert werden.

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Android 2.2 für Samsungs Galaxy S ist da

16. Oktober 2010 Keine Kommentare

Samsung hat das Versprechen war gemacht und ein Update auf Android 2.2 für das High-End-Smartphone Galaxy S veröffentlicht. Dieses muss zwar über die Samsung-eigene Update-Software installiert werden, aber immerhin gibt es überhaupt ein offizielles Update. Mit dabei sind natürlich die neuen Funktionen wie der Flash 10.1-Support und die allgemeinen Geschwindigkeitsverbesserungen, sodass man als User nicht auf das Update verzichten sollte.

Wenn Samsung in sachen Android-Updates (womit sich immer noch alle Hersteller schwer tun) die Vorreiterrolle übernimmt könnte dies durchaus positiv auf die Verkaufszahlen wirken – gerade interessierte Kunden werden hoffentlich darauf achten, dass jeweils die aktuelle Android-Version auf ihrem Gerät läuft.

Samsung Galaxy Tab – muss sich das iPad warm anziehen?

14. Oktober 2010 Keine Kommentare

Eines der interessantesten Tablet-Varianten, die dem iPad Paroli bieten wollen, hat den Handel erreicht: das Samsung Galaxy Tab ist zu Preisen ab 640,- Euro bei den Händlern gelistet, Chip Online zeigt einen ersten Test sowie Bilder vom Gerät. Im Gegensatz zum iPad ist das Galaxy Tab deutlich kleiner (7″ Display statt 9,7″) sowie leichter (nur 380 Gramm). Die Ausstattung ist aber komplett: 1 GHz ARM8-CPU, 512 MB RAM, 1024×600 Pixel Auflösung sowie GPS, WLAN und 3G-Support. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 inklusive Flash-Support zum Einsatz, noch in diesem Jahr soll ein Update auf Android 3.0 verfügbar sein.

Preislich positioniert sich das Galaxy Tab sehr ambitioniert sogar noch etwas oberhalb des iPads: die 16 GB-Version mit UMTS bringt es auf 649 Euro im Preisvergleich, das iPad 16 GB WiFi + 3G kostet 570 Euro. Dafür bekommt man bei Samsung ein Gerät, welches auf die offenere Plattform setzt und mit Speicherkarten erweitert werden kann. Außerdem werden die Marktpreise wahrscheinlich in nächster Zeit noch sinken, ähnlich wie man es bei Samsungs Smartphone Galaxy S beobachten konnte.

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Samsung Galaxy 551: Einsteiger-Android mit QWERTZ-Tastatur

9. Oktober 2010 Keine Kommentare

Samsung bringt mit dem Galaxy 551 ein Einsteiger-Gerät auf den Markt, welches über eine Volltastatur verfügt und damit ein wenig an das Motorola Milestone erinnert. Da das Galaxy 551 aber nur ein Einsteiger-Gerät ist fallen die Hardware-Daten etwas bescheidener aus: der 3,7 Zoll große Touchscreen liefert nur eine Auflösung von 400×240 Pixeln, die integrierte Kamera löst mit 3 Megapixeln auf und der Prozessor taktet mit 667 MHz. Neben der Display-Auslösung könnte sich der Speicherausbau im Alltag als Problem erweisen: nur 160 Megabyte stehen für Anwendungen, die sich nicht auf einer Speicherkarte installieren lassen, zur Verfügung.

Immerhin: Samsung setzt auch bei seinem Einsteiger-Gerät auf Android 2.2 inklusive angepasster TouchWiz-Oberfläche – die Arbeitsgeschwindigkeit sollte also in Ordnung sein. Offiziell soll das Galaxy 551 ab November im Handel verfügbar sein, Preisvergleiche listen es aber schon ab 249 Euro.

TaintDroid deckt auf: viele Android-Apps telefonieren nach hause

4. Oktober 2010 Keine Kommentare

TaintDroid ist ein Projekt, welches zeigen soll, welche Android-Anwendungen Informationen zu Servern schicken. Dabei machten die Wissenschaftler, die das Projekt initiiert haben, interessante Entdeckungen: von 30 Android-Apps sendet die Hälfte Standortdaten, einige Programmen übermitteln auch Daten wie die Geräte-ID oder die Telefon-Nummer. Um TaintDroid zu verwenden muss das Android-OS angepasst werden, es ist also kein Tool, welches man einfach nebenher installiert.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler der Anwendungen jetzt dazu übergehen, etwas weniger Daten zu sammeln. Die freie Android-Plattform sollte ja eigentlich davon profitieren können, dass es weniger Datenschutzprobleme als zum Beispiel bei Apple gibt, aber durch solche Entdeckungen wird dieses Image nicht gerade gestärkt. Vielleicht gehen Entwickler ja auch dazu über, ihre Anwendungen mit einem “Wir sammeln keine Daten”-Siegel zu versehen, was dann mit TaintDroid nachgeprüft werden könnte.

Mehr Informationen zu TaintDroid gibt es im PDF des Entwickler-Teams.

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