Bisher war es eher eine hypothetische Möglichkeit, nun hat Google zum ersten mal davon gebrauch gemacht und eine Anwendung auf den Handys der Nutzer aus der Ferne gelöscht. Auch wenn User mit hang zur Paranoia nun Sturm laufen, war das Löschen berechtigt: bei der Anwendung handelt es sich um eine Forschungsapplikation, mit der die mögliche Verbreitung von Malware geprüft werden sollte.
Aus dem Android-Market ist die Software schon bereits seit längerer Zeit verschwunden, von den Handys der User jetzt dank Google ebenfalls. Ein fader Nachgeschmack bleibt aber, ist das Löschen aus der Ferne doch keine hypothetische Möglichkeit mehr, sondern durchaus real – bleibt zu hoffen, das Google mit dieser Macht weise umgeht und keine Anwendungen löscht, die z.B. den Providern missfallen, den Kunden aber nützen.
Der lange angekündigte “Flash Player 10.1 for Mobile” ist jetzt offiziell fertig und steht für Hersteller bereit – für End-User heißt das, das sie sich noch etwas gedulden müssen, den der Player ist nicht frei verfügbar. Neben Android gibt es Flash Player for Mobile auch für WebOS (HP/Palm) und Blackberrys. Versionen für Symbian und Windows Mobile sollen folgen.
Apple verwehrt sich immer noch gegen Flash, sodass hier auch keine Version geplant ist. Ob das so bleibt, wenn die ersten Geräte mit Flash tatsächlich bei den Kunden ankommen (oder wenn der Player zum Download freigegeben wird), ist noch offen. Auf jeden Fall haben die Android-Smartphones nun einen weiteren Vorteil gegenüber iOS von Apple.
Wie wired.com berichtet fallen 50% der Zugriffe auf den Android Market auf Android 2.1, je rund 25% auf Android 1.5 und 1.6 – entweder die Hersteller haben also Updates für ihre Geräte auf den Markt gebracht oder die Kunden sind auf neuere Geräte umgestiegen.
Das Problem des segmentierten Marktes ist dadurch aber trotzdem nicht kleiner geworden – immer noch gibt es drei verschiedene, sehr große Blöcke innerhalb der Android-Software-Version. Für Software-Entwickler macht es diese Entwicklung nicht einfach, da für alle drei Varianten tests und Resourcen eingesetzt werden müssen, will man nicht ein viertel der Kunden aussperren.
Offensichtlich war T-Mobile etwas überrascht vom Kundeinteresse zum Iphone 4 – anders ist es nicht zu erklären, dass der Bonner Konzern nicht für mehr Rechenpower auf der eigenen Webseite gesorgt hat. Zeitweise (gerade am Vormittag) war die Seite heute kaum zu erreichen.
Dabei sind die Preise für das Iphone 4 alles andere als günstig – verglichen selbst mit teuren Android Geräten wie dem Nexus One. Bei rund 969 Euro liegt die günstigte Kombination aus Vertrag (29,- Euro im Monat) und Iphone 4 mit 16 GB (249,95 Euro). An den Tarifen selbst hat sich bei T-Mobile leider nichts getan, anscheinend ist der Hype auf das neue Iphone 4 groß genug, um auch weiterhin teure Preise zu verlangen.
Android-Fans können zuweilen nur darüber Schmunzeln, auch wenn man zugegeben muss, das das Iphone 4 ein interessantes Gerät ist. Und man mag mir an dieser Stelle den Themenfremden Blog-Eintrag verzeihen, das Iphone 4 ist – ob man es will oder nicht – auch für den Android-Markt ein wichtiges Gerät, da davon auszugehen ist, dass sich die Hersteller wie HTC wieder daran orientieren werden – hoffentlich endliche einmal mit mehr Erfolg, nur ohne die Einschränkungen…
Das HTC Desire ist eines der High-End-Android-Handys aktuell auf dem Markt. Die technischen Daten sind vielversprechend, mit Android 2.1 kommt auch eine relativ aktuelle Version des Smartphone-Betriebssystem vom Google zum Einsatz.
Die PCGameshardware hat sich das Gerät einmal genauer angeschaut und einen ausführlichen Test verfasst, der die Vor- und Nachteile des Gerätes beleuchtet. Dabei kommt das Gerät gut weg, allerdings wird der schlechte Video-Support, insbesondere auf Bezug Divx, vom Tester bemängelt.
Der Nachfolger des Motorola Droids (hierzulande Milestone) soll dem ersten Android Smartphones ähneln, aber das Kundenfeedback insbesondere zur Tastatur mit einbeziehen. So ist auf den Bildern zu erkennen, dass die Tasten nun leicht gewölbt sind und nicht mehr absolut flach wie bisher.
Der Prozessor soll mit 750 MHz arbeiten (damit immer noch etwas langsamer als bei Googles Nexus One), das Display 3,7 Zoll in der Diagonalen messen. Betriebssystem soll laut Droid-life.com erst einmal Android 2.1 sein, außer Verizon entscheidet sich dazu, auf den letzten Drücker noch Android 2.2 zu bringen. Ebenfalls mit dabei: Motoblur in einer neuen Version.
Mit Google Maps 4.2 bringt Google die Turn-by-Turn-Navigation mit Routenplanung und Sprachausgabe auch für Geräte mit Android 1.6 – bisher waren die User älterer Android-Versionen von der Navigations-Lösung ausgeschlossen, zudem war sie (jedenfalls ohne Tricks) nur in den USA verfügbar.
Nach wie vor braucht die Navigation eine dauerhafte Internet-Verbindung; Im Ausland sollte sie deshalb also nicht eingesetzt werden, solange die Roaming-Kosten nicht niedriger sind. Hier bleibt nur die Alternative in Form von “richtigen” Navigations-Lösungen, welche das gesamte Kartenmaterial auf dem Handy speichern.
Bedenklich ist allerdings, das Google nicht konsequent den Support für Android 1.6 einstellt und damit die Handy-Hersteller zwingt, Updates auf eine neuere Android-Version, z.B. 2.1 oder 2.2, zu entwickeln und den Kunden zur Verfügung zu stellen.